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Der Cat Club Berlin e. V. und die Fahrt nach Tonder

Hallo, ich bin Cinderella ich muss Euch unbedingt erzählen was ich an diesem Wochenende erlebt habe.
Also am Freitag, meine Dosenöffner waren nicht zur Arbeit gegangen sondern wirbelten zu Hause rum, und dann waren plötzlich fremde Menschen in unserem Wohnbereich. Mit großen Kameras.
Frauchen und Herrchen spielten mit uns und die Menschen filmten uns dabei. Frauchen meinte , seit schön lieb dann kommt ihr ins Fernsehen. Also ließen wir alles mit uns geschehen, Beverly wurde sogar gebadet.
Dann hat man Cookie und mich in eine Katzenbox gesperrt, das roch nach Ausstellung, so was kannten wir schon.

Aber diesmal war alles anders.
Wir fuhren auf einen großen Parkplatz, da standen viele Menschen mit viel Gepäck und Boxen mit Katzen. Die Menschen begrüßten sich, "wie peinlich, mit drücken und küssen". Bei uns Katzen lief das alles anders, wir sagten miau untereinander , nur manche antworteten mit fauchen. Na es gibt immer solche und solche.

Dann kam ein großes Auto, die Menschen nannten es Bus, da stiegen alle ein, unsere Menschen die Katzen und die Leute mit der Kamera. Als der Bus dann abfuhr, machte Frauchen die Box auf, legte uns ein Halsband um, und wir durften auf der Box liegen und aus dem Fenster schauen.
Im Bus waren dann auch die anderen Katzen richtig zu sehen, wie z.B. die Maine Coons, Tamy und Akira , oder Phibi und Quick Thunder auch unsere Tante Bianca und Onkel Balou waren anwesend.

Aber auch die BKH`s wie Adonius Origa, Shacira, Eshila, Vito, Dabby und Daisy durften aus Ihren Boxen.
Die Perserdame Devil und Isis und der Exotisch Shorthair Kater Bärchen schauten sich sehr interessiert nach uns um.

Mitten unter ihnen saß ein schöner rot-weißer Norwegischer Waldkater `Namen `s Olly, ich dachte, dass wäre doch mal was für mich, aber Frauchen meint er wäre eine andere Rasse (was auch Immer) und er darf mich nicht verführen, schade!

Während der Fahrt wurden wir immer ruhiger und schläfriger, die Menschen dagegen wurden immer lustiger und lauter. Das lag bestimmt an den kleinen Flaschen die da ständig herumgereicht wurden und so seltsam rochen.
Nach einigen Stunden mussten wir wieder in unsere Boxen, man sagte wir seien jetzt in Jübek, das liegt in Schleswig Holstein und hier würden wir 2 Nächte wohnen und von hier aus zur Ausstellung nach Tonder fahren. Tonder liegt in Dänemark und ist 88Km von Jübek entfernt.

Die Leute vom Fernsehen wollten das alles filmen und eine Sendung über uns und unsere Dosenöffner bringen.

Jetzt wurden wir auf unsere Zimmer gebracht, unsere Menschen gaben uns Futter, Wasser und richteten das Katzenklo ein, so das wir uns fast wie zu Hause fühlten. Dann gingen auch unsere Menschen etwas essen, aber sie haben bestimmt auch wieder "Alk" getrunken, denn es soll sehr lustig zugegangen sein.

Unsere Menschen sind alle in einem Katzenverein organisiert und es ist schon die zweite gemeinsame Reise des Vereins zu einer Katzenausstellung. Dazu wurde ein Bus angemietet und alle sind in guter Stimmung unterwegs.

Am Sonnabend früh stiegen wir dann alle wieder in den Bus und es ging auf nach Tonder.. Dort angekommen mussten wir in die Käfige , die unsere Menschen für uns liebevoll eingerichtet haben.
Im Laufe des Vormittags wurden dann alle (ich meine die Katzen) nacheinander den Richtern vorgestellt, die uns dann für hübsch befunden haben.


Shacira und Vito haben ihren letzten Punkt für einen World Champion erhalten. Als sie vom richten kamen haben unsere Menschen laut geklatscht und unseren Schlachtruf nämlich "Mietz und Mautz miau" gerufen.


Die Leute vom Fernsehen haben unsere Menschen immer wieder was gefragt und uns gefilmt. Antworten konnten wir ja nicht denn unsere Sprache verstehen ja nur unsere Dosenöffner..
Am Nachmittag haben Vito, Shacira, Origa und mein Bruder Cookie einen Pokal erhalten.


Die anderen waren ein bißchen traurig , aber alle haben ihren Auslandspunkt erhalten und das war ja am wichtigsten für den Weg einer "steilen Kariere" zum World Champion.

Das Fernsehteam hat dann noch gefilmt wie Cookie seinen Pokal erhielt und sich unser Frauchen darüber gefreut hat.
Dann hat sich das Team verabschiedet.

Wir sind dann wieder in den Bus und zurück nach Jübek.. Nach dem wir versorgt waren feierten die Menschen unseren Sieg.

Na so ist das eben.

Am Sonntag dann alles wie gehabt, nur das unser ganzes Gepäck verladen wurde und wir nun kein Hotelzimmer mehr in Jübek hatten. Es ging wieder nach Tonder, da waren einige Katzen weniger auf der Ausstellung, aber ansonsten war alles wie am Samstag.
Alle haben sich beim richten sehr lieb verhalten, aber leider haben wieder bloß drei von uns einen Pokal erhalten. Diesmal war es Origa, Adonius und wieder mein Bruder Cookie.


Aber unsere Menschen waren trotzdem guter Dinge. Bei allen Auszeichnungen wurde geklatscht und als der große Pokal an eine blaue Maine Coon Dame vergeben wurde haben sie sich unsere Menschen mit deren Dosenöffnern gefreut.


Am späten Nachmittag sind wir dann alle wieder in den Bus gestiegen und nach Hause gefahren. Alle waren der Meinung es war eine gute Fahrt und alle möchten im nächsten Jahr wieder eine gemeinsame Fahrt unternehmen.



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